Dörpschaft to Hagenow e.V.
Dörpschaft to Hagenow e.V.

Nachruf zum Tod Peter Abramowskis

„Lilo, ich klink mich jetzt erstmal bei euch aus...“. Als Abra das im letzten Telefongespräch zu mir sagte, ahnte ich nicht, wie ernst er das meinte.
Am 8. Juni 2015 schlief Peter Abramowski, unser Dr. Isenbart, für immer ein. Wir wussten alle, dass er sehr krank war, aber mit dem Schlimmsten rechneten wir nicht, nicht so früh.
Am 1. Mai hatte Peter noch mit uns in Boizenburg auf der Bühne gestanden und gesungen. Weil bei ihm immer alles seine offizielle Ordnung haben musste, fragte er mich vorher, ob er sich während des Programmes ab und zu mal hinsetzen könne...
Im Dezember 1982 gehörte Abra zu den Hagenowern, die den Verein Dörpschaft to Hagenow gründeten. Darauf war er immer sehr stolz und deshalb auch unser Ehrenmitglied. Als Dr. Isenbart im schwarzen Frack und Zylinder mit lederner Arzttasche wurde er als markante Figur des Vereins über die Grenzen Hagenows bekannt.Unzählige andere Rollen auf der Bühne sind in unserer Erinnerung und bringen uns gleich nach den Tränen zum Lachen. Überhaupt überwiegen die Erinnerungen an Abra, die seinem Publikum und auch uns Fröhlichkeit ins Herz zaubern. Wann immer wir über ihn sprechen, heißt es: weißt du noch, als Abra....
Als er z.B. mir zum Geburtstag mit zuvor in meinem eigenen Vorgarten gepflückten Blumen zum Geburtstag gratulierte.
Abra tanzte in allen Männerballetten mit, wir erinnern uns an ihn im Tütü, im Spanierinnenkleid, im Baströckchen und im Schottenrock, der sich beim Ausmarsch löste und Abra plötzlich ohne dastand.
Aber egal was passierte- auch in schweren Zeiten hinter der Bühne- wenn der Scheinwerfer anging und die Musik erklang, war Abra in seinem Element. Er lebte für die Dörpschaft auf der Bühne und steckte damit andere an. Nach und nach wirkten auch die 5 Kinder bei uns mit. Als zum 30-jährigen Jubiläum sein Sohn Theo für ihn sang, waren auch Peters Freudentränen ansteckend.
Besonders schöne Auftritte absolvierte Peter als ein Teil der Wildecker Herzbuben. Gemeinsam mit Monika Wegner sang er unzählige Male von der netten Nachbarin. Auch unsere ehemalige Frau Püttelkow hett in`n Juni de Ogen tau makt. Ok veel to früh! Se harr n kiebig Mulwark, wär gaud för Spijök to bruken. Ok uns Frau Püttelkow warrn wi nich vergeten!
Anderen Menschen Freude machen, das war auch Abras Lebenselexier. Stolz organisierte er unsere jährlichen Dankes- Fastelloopen und immer war er bei anderen Menschen zur Stelle, gab es irgendwo Probleme oder schwere Stunden. Nun müssen wir Abschied nehmen und auch hier hören wir ihn sagen: Das ist das Leben und es ist gut so, wie es ist! In der Dörpschaft to Hagenow wird die Lücke , die Peter hinterlässt, nie zu füllen sein. Er bleibt in unseren Herzen und kein Auftritt wird ohne ihn stattfinden. Das Allerwichtigste in seinem Leben war ihm seine  wunderbare Familie. Seinen Kindern gab er Wurzeln und dann auch Flügel, unsere Gedanken sind jetzt auch bei ihnen und ihren Familien und bei Waltraut.
Dienstags haben wir Probe, auch an diesem Dienstag. Abra, wir werden deinen Ruf: „Neunzehn Uhr!“ für immer im Ohr behalten und pünktlich anfangen, versprochen!

 

 

Lilo Schömer
und De Dörpschaft to Hagenow e. V.

Nachruf für Michael Huhsch

 

 

16. Juli 2014

Mit großer Betroffenheit haben wir die erschreckende Nachricht vom Tod unseres Technikers und Freundes Michael Huhsch vernommen.
Einerseits wissen wir, dass unser Leben zu keiner Zeit selbstverständlich ist und in jedem Moment an sein Ende kommen kann, doch wenn es dann einen so engen Freund betrifft, stehen wir fassungslos und ohnmächtig davor.
Seit der Gründung unseres Vereines im Jahr 1982 saß Michael bei jeder unserer Fastelabende und auch bei anderen Veranstaltungen am Mischpult und hatte vorher schon die Bühne für uns eingerichtet und die Scheinwerfer aufgehängt. 32 Jahre also wussten wir: dort sitzt einer, auf den man sich verlassen kann. Michael begleitete uns schon in den Proben zu unseren Programmen und war bei allen hektischen Diskussionen immer der Mann, der in freundlicher Ruhe mit viel Kompetenz genau den richtigen Ton traf.
Völlig eingestellt auf den Erfolg unserer Veranstaltungen machte er unablässig neue Vorschläge, realisierte unsere noch so vagen technischen Wünsche und war in allen technischen Fragen ein verlässlicher Partner. Gern denken wir an viele Gespräche vor und nach der Arbeit zurück, in seiner Nähe fühlten wir uns wohl und geschätzt.Noch vor kurzem arbeiteten wir zusammen beim Hagenower Brunnenfest, bei dem er auch einer unserer Hauptsponsoren war. Das Foto wurde während dieser Veranstaltung gemacht und man kann hinter Michaels verschmitztem Lächeln sehen, welche Freude er bei der Arbeit hatte.
Noch ist es für uns unvorstellbar, dass alles vorbei sein soll.Michael hinterlässt eine Lücke, die wir mit Erinnerung und Gedanken füllen, aber niemals schließen werden.
Unser Micha bleibt in unseren Herzen- auch wenn unsere Wege sich nun trennen- wir auf der Bühne und er hinten im Saal- das wird für immer so bleiben!


Ein letztes Horrido – Hagenow!
Unser Mitgefühl für Conny und Ole und der Familie!

 


                    De Dörpschaft to Hagenow e.V.

In Gedenken an Helga Stöter

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